pressestimmen

»Wahrscheinlich gibt es derzeit keinen anderen deutschen Musiker, der die klassischen Genregrenzen dermaßen radikal ausser Kraft setzt wie der 38-jährige ECHO-Preisträger, Saxofonist, Komponist und Bandleader Niels Klein (...) Jedes Konzept für sich ist undogmatisch, unberechenbar, unverbraucht, unverschämt gut.«

(Jazzthing 04/17)

»Mit Tubes And Wires sprengt Niels Klein die Begriffe des Jazz.«

(DIE ZEIT)

»Seit Rolf Kühns Kraut-Funk-Aufnahmen (…) in den 70ern hat es keine derartig abgefahrene Jazz-Aufnahme mit Klarinette gegeben.«

(DIE WELT)

»TUBES & WIRES erspielt sich die Freiheit, ohne Kategorien auszukommen – und dabei exzellent und überraschend zu klingen.«

(STEREOPLAY 03/14
Tubes & Wires Audiophile CD des Monats)

»Die ausdrucksstarke Musik von "TUBES & WIRES" changiert clever zwischen Komposition und Improvisation und schafft dabei energetische, grossformatige und kontrastreiche Klangbilder, die dazu angetan sind, sich darin zu verlieren.«

(Jazz’N’More)

»Also schießt den Sound der Klarinette weiter in eine ungewohnte Umlaufbahn der Klänge, weiter so!«

(Concerto)

»Der optimale Soundtrack für eine innere Reise zum Mars«

(RONDO)

» (…) doch ist die Elektronik nicht Wesen, sondern Mittel der Musik. Das Wesen schafft Klein mit seinen phänomenalen Kompositionen«

(NOZ)

»... Raffiniert verwobene Harmonien, fein gesponnene Klangtexturen, dynamische Spannungsfelder zwischen hypnotischer Melodik und pulsierender Rhythmik - solche Töne hatte man von einer Big Band selten gehört! Der Kölner Saxophonist schuf mit seinen Arrangements "Soundscapes" voller Überraschungsmomente und geradezu irisierenden Klangbildern, ohne sich je in eigenbrötlerischen Manierismen zu verlieren. Im Gegenteil geriet das Konzert des European Jazz Orchestra 2008 im großen Sendesaal des WDR zu einer jazzmusikalischen Offenbarung für Geist und Seele.«

(Deutschlandfunk)

»Das Stück Refractions von Niels Klein ist ein kompositorisches Ereignis. Es überzeugt durch seine kluge Dramaturgie, durch eine sehr gelungene Verbindung von sinfonischer Moderne und Jazz-Elementen, die in die Zukunft weist. Seine Komposition ist äusserst differenziert in der Instrumentierung und bietet eine farbige und suggestive Klangpalette. "Refractions" ist ein wunderbar durchgearbeitetetes Juwel.«

(aus der Begründung der Jury des
Europäischen Komponistenpreises der Stadt Berlin 2009).

»Weshalb überhaupt Sinfonieorchester und BigBand fusionieren? (...) Niels Klein hat dazu eine überzeugende Lösung gefunden, indem er beide Klangidiome auf intelligente Art verschränkt und dabei allen Klischees aus dem Weg geht.
Statische Passagen gehen organisch über in rhythmisch pointierte, wobei Big Band und Orchester auf eine Art amalgamiert erscheinen,die an die quasi-sinfonischen Big- Band-Kompositionen des Maria Schneider Orchestra denken lässt. Auch harmonisch ist das durchaus avanciert.«

(Stuttgarter Zeitung)

»Der Saxophonist und Komponist Niels Klein, Kölner Jazzpreisträger des Jahres 2005, stellt mit „the last soup“ seines Tentetts sein außergewöhnliches Talent als Bandleader und Arrangeur unter Beweis. Nicht zuletzt den WDR überzeugte er damit, der ihn veranlasste, das nun vorliegende Programm zu komponieren, das schließlich auch beim Traumzeit Festival in Duisburg und auf dem Jazz Cologne Festival zur Aufführung kam.
Ausgefeilte, spannungsvolle Arrangements sind zu erleben, die sich von Titel zu steigern und mit dem drittletzten und vorletzten Titel Field Rotation und Second Soup einen Grad von hoher Perfektion und Schönheit erreichen. Natürlich sind es vor allem auch die Partner, die diesen Erfolg mit verursachen, einige vom besten aus der Kölner Region, Oliver Leicht, Dietmar Fuhr, Frank Wingold, Stephan Meinberg (jetzt Wahlhamburger, aber immer noch in Köln präsent), Steffen Schorn (zumindest Kölner Saxofon Mafia) und Gast Arkady Shilkloper mit einer Hamburger und einer Berliner Anleihe, Wolf Kerschek, Vibraphon, und Eric Schaefer, Schlagzeug. So metaphysisch wie einige Titel wie In the Fridge, Last Soup, Second Soup klingen, sind sie gar nicht, wohl aber Höhepunkte der aktuellen Szene aktueller improvisierter Musik in Deutschland.«

(Jazzpodium 02/08)

»Niels Klein entwickelt mit aussergewöhnlicher Beweglichkeit tausend Ideen auf einmal, und tut dies mit einer Leichtigkeit und nicht enden wollenden Beredsamkeit.«

(Jazzpodium 02/06)

»Verblüffend, wie konsequent das Niels Klein Trio an die Avantgarde der sechziger Jahre anknüpft. Ihre Energie und Entdeckerfreude erinnert dabei an John Coltrane und Ornette Coleman. Stärker als den genannten Heroen kommt es ihnen dabei auf die Interaktion im Ensemble an.«

(Kölnische Rundschau 12/05)

»Niels Kleins vitales Saxofonspiel weiß bei aller intellektuellen Steuerung aus dem Reservoir der Sponatinät zu schöpfen, seine Improvisationskunst wirkt nicht wie auf dem Reißbrett entwickelt, sondern läßt sich von spontaner Inspiration leiten.«

(Nürnberger Zeitung 02/06)

»Die musikalische Perönlichkeit des 27jährigen Niels Klein ist ein Glücksfall für den Jazz und die Improvisierte Musik der Gegenwart. (…)

Unter vielen Talenten ragt er als Solist heraus, dem es schon zu Beginn seiner musikalischen Laufbahn gelungen ist, eine eigene, unverwechselbare Sprache zu finden. Sein Saxophonspiel, auch das mit verschiedenen Klarinetten, ist erfüllt von einer dramatischen Leichtigkeit, die scheinbar mühelos grossartige improvisatorische Klangbilder von grossem Farbenreichtum und Ausdruckskraft entwirft.

Er sprüht vor Einfällen, bleibt aber dennoch der konzentrierte Meister seines Instruments. (…)

In seinem Tentett werden viele Einflüsse deutlich, aus der Geschichte des Jazz bis hin zur Zeitgenössischen Musik, die er in einem genialen Wechsel zwischen Komposition und Improvisation verarbeitet und die Grenzen zwischen diesen Welten verschwinden lassen. Ihm gibt das grosse Ensemble die Möglichkeit, dem einzelnen Musiker im Kontext mit anderen grosse Freiheit einzuräumen, als Solist wie auch in kleinen Gruppierungen innerhalb des übergeordneten Kontextes der grossen Formation: Eine höchst aktuelle Arbeitsweise. (…)«

(H.J.v.Osterhausen,
Laudatio zum Horst u. Gretl Will Stipendium)